Hier werden unsere Tiere mit kleinem Lebenslauf/Leidensweg vorgestellt

Und wieder  heißt es: ein neues Mitglied ist auf dem Hof eingetroffen. Diesmal ist es eine 15 jährige Stute, die auf einem Pferdehof immer schlechter gehalten wurde. Trotz praller Sonne und großer Hitze stand sie auf der Weide, kein Schatten, kein Wasser. Die Besitzerin konnte sie nicht in einen teueren Stall unterbringen, so daß wir sie spontan aufgenommen haben.

 
Jenny kommt an und hat keine Ahnung, was auf sie wartete; es waren unsere zwei Wallache, die sich trotz ihres Alters angesichts der kleinen Stute mächtig ins Zeug legten.


                                 So gehören Paddock und Weide nun ganz ihnen ..

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Das neue Mitglied unserer Hofgemeinschaft ist Sunny alias Marley alias Kos, ein sehr alter Pointer, dem, wie so vielen Anderen, das Leben arg mitgespielt hat. Die genaue Vorgeschichte kennen wir nicht. Es darf aber als sicher gelten, dass der in der Türkei geborene Kos zunächst als Jagdhund Verwendung fand. Als er nicht mehr seine Arbeit verrichten konnte, hat man ihn auf die Straße entlassen. In einigen südlichen Ländern werden z. B. die Galgos einfach im Wald erhängt. Unser Pointer konnte der Tötung entgehen und wurde zunächst in einem türkischen Tierheim untergebracht. Unter 40 Hunden konnte er, der kaum laufen kann, sich wohl kaum ums Essen schlagen. Das braucht er auch nun nicht mehr. Sunny, wie wir ihn von nun an nennen, hat in den Schulter- und Hüftgelenken schwere Arthrosen, die ihn in seinem hohen Alter sehr unbeweglich machen. Jetzt soll er einen ruhigen und beschwerdearmen Lebensabend genießen. Später mehr

Am ersten Tag schien herrlich die Sonne,                           Sunny schien uns daher ein passender Name zu sein

nach dem "Aufnahmegespräch ....                               folgte die orientierende "orthopädische" Untersuchung

und anschließend mit den neuen Freunden im Schatten ein wenig "chillen" ...




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Links: Hoppel. Er saß sein Leben (9 Monate) lang in einer Transportbo; Mitte: Chantalle. Soory wegen des Namens. Sie ist die Chefin und zu Menschen sehr freundlich Rechts: Silver. Er ist ein Baumeister (Gänge, Höhlen usw.) und noch sehr scheu.          



Goldie und Bassi
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Das erste Pferd auf unserem Hof war Bassi, ein heute 18-jähriger Wallach. Bassi war ein Dressurpferd, hoch ausgebildet, der eigentlich gar nicht auf Turniere wollte. Als der Betrieb seiner Halterin finanziell zusammenbrach, sollte das Pferd aber auf keinen Fall in den Schulbetrieb oder wieder auf Turniere, obwohl es "Kaufwillige" gab. Glücklicherweise kam Bassi dann zu uns. Es ist ein sehr freundliches, kluges Pferd, das aber anfangs sehr Kopfscheu war. Wir erfuhren später auch, warum. Da er gern beim Reiten die Zunge seitlich rausstreckte - natürlich auch auf Turnieren - gab es regelmäßig Punktabzug. Das wollte man nicht hinnehmen und: man tackerte seine Zunge im Maul an! Die Narben sind natürlich heute noch zu sehen. Kein Wunder, dass er niemenden an sein Maul lassen wollte. Mit viel Geduld und Leckerchen genau an die geschändete Stelle im Maul ließen ihn erfahren, dass wir ihm keine Schmerzen zufügen wollen. Das Vertrauen wuchs.


Boris, Schocko und Beaut
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In einem verdreckten Karton und als Schlangenfutter vorgesehen fand Ruth diese beiden Kaninchen in einem &quot;Tiergeschäft&quot;. Kurz entschlossen kaufte sie die Beiden frei. Boris lag eines Tages dann tot im Gehege, ohne Zeichen einer Verletzung oder Krankheit. Schocko erfreut sich noch immer bester Gesundheit. Zwischenzeitlich waren es dann vorübergehend 8 Kaninchen, wovon wir 6 in uns bestens bekannte menschliche Hände vermittelten.</p><p>Dann Beauty: mit 2 Geschwisterchen fiel er - vielleicht 5-6 Tage alt - auf einem Bauernhof vom Heuschober direkt in den Fresstrog der Kühe. Der junge Bauer warf sie einfach wieder nachoben, damit die Mutter sich kümmern konnte. Diese war und blieb jedoch für immer verschwunden. 2 Stunden später lagen wieder 2 im Trog. Der junge Bauer brachte sie uns, damit sein Vater die Kleinen nicht gegen die Wand warf, wie es dort noch immer üblich ist. Kinder suchten den Heuschober ab und fanden auch das dritte, den Kater, dem wir später den Namen Beauty gaben. Wir zogen die drei Kätzchen mit der Flasche groß. Im Laufe der Zeit wurde eine Katze, Madonna, von den anderen beiden eindeutig gemoppt. Eine Freundin nahm sie später bei sich auf. Itze lebt noch immer bei uns und für Beauty würde gleiches gelten, wenn er nach einem Ausbruch nicht überfahren worden wäre.

Racker alias Buddha (Lieblingsplatz Scheune), links die drei nach einem Schläfchen
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Dieser in der Nähe Freiburgs geborene Kater sollte mit 2 anderen Geschwistern &quot;gegen die Wand geworfen&quot; werden, da seine Mutterangeblich keine fünf Babys ernähren könne. Mein Arbeitskollege Tobias Th. erfuhr davon, stoppte telefonisch den Katzenmord, holte schnell meine Zusage, dass wir die Kätzchen übernehmen würden, ein, fuhr von Braunschweig nach Freiburg und kam mit den 3 Kleinen früh morgens zurück. Danke Tobias.Ruth und ich zogen die drei Kätzchen mit der Flasche groß und konnten zwei in die liebevollen Hände unserer Freunde und Tierschützer Gabi und Thorsten geben. Der Kater, den wir behielten, stellte sich als Scharlatan heraus. Als seine Geschwister noch bei ihm waren, imponierte er als behäbig, leicht dickbäuchig, stets hungrig und eher besinnlich. Daher sein ursprünglicher Name Buddha.  Kaum waren die Geschwister weg, drehte sich sein Wesen um 180°. Er tobt furchtlos durch das Haus, hat nur Unsinn im Kopf und zeigt absolut keinen Respekt vor den drei Hunden und den anderen 5 Katzen oder den Pferden. Hühner fordert er zum Spiel heraus und ab und zu springt er auch einem Pferd auf den Rücken. Kaum zurück im Haus, erfolgt der Gang zum Katzenklo, dann zum Freßnapf und ab in Günters Bett. (Die Kastration hat er problemlos weggesteckt).


Anna (Border Collie - Australien shepard - Mix
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Anna, der erste Hund, haben wir als 10-Wochen alten Welpen von einem Bauernhof freigekauft. Natürlich klaut sie gerne Lebensmittel, aber ansonsten können wir sie nur als hellwach, sehr intelligent und wissbegierig bezeichenen.


Elfriede sollte geschlachtet werden Die Freiheit tat ihr gut
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Maggy
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Maggy haben wir im Alter von 18 Wochen aus einem Alkoholikerhaushalt auf einem Campingplatz in Holland geholt. Sie war voller Flöhe, abgemagert, aber vor allem voller Angst und Unsicherheit. Angst, und das war unübersehbar, vor Männern. Es kostete viel Mühe und Geduld, bis sie sich von mir anfassen ließ. Heute ist sie die verspielteste und liebesbedürftige Hündin, die man sich vorstellen kann. Wir nennen sie unsere Konfliktberaterin, denn wann immer einer die Stimme zu laut erhebt, ist Maggy sofort da, um ihn zu besänftigen.